arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich

Aktuelles

Aktuelles

29.05.2019

WHO striecht Transsexualität von der Liste psychischer Krankheiten SPDqueer: Überfällige Streichung für zu suboptimaler Übergangslösung – Aktivismus bleibt notwendig

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am vergangenen Wochenende auf ihrer Versammlung in Genf beschlossen, Transsexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Die Änderungen werden mit dem neuen Kriterienkatalog des ICD-11 (International Classification of Diseases, 11. überarbeiteter Katalog) im Januar 2020 weltweit in Kraft treten.

In der aktuellen Fassung ICD-10 wird ‚Transsexualismus’ dem Bereich der psychischen und Verhaltensstörungen zugeordnet. Mit dem ICD-11 wird ‚Transsexualismus’ als mögliche Diagnose abgeschafft. Ersetzt wird sie durch den Begriff der ‚Gender Incongruence’ (geschlechtlicher Nichtübereinstimmung), der im Kapitel zu sexueller Gesundheit zu finden sein wird.

Elia Scaramuzza und Sarah Ungar, Stellvertretende Bundesvorsitzende der SPDqueer, erklären hierzu:

10.05.2019

Zum Entwurf zur Reform des Transsexuellengesetzes SPDqueer kritisiert: Entwurf zur Reform des Transsexuellengesetzes verschlechtert Situation

Seit Mittwoch, den 08. Mai 2019 ist der aus dem Bundesministerium des Innern (BMI) stammende Entwurf zur Reform des Transsexuellengesetzes öffentlich bekannt und liegt trans* und inter* Verbänden vor. Sofort traf der Entwurf auf scharfe Kritik aus den sozialen Medien und Verbänden. Trotz des umstrittenen Charakters der Vorlage räumt das BMI den Verbänden nur eine Kommentierungsfrist bis zum morgigen Freitag ein – nicht einmal 72 Stunden für eine seit Jahren überfällige Neuerung. Deutlicher kann die Geringwertigkeit im Empfinden des BMI gegenüber der Expertise der Betroffenen und Fachstellen nicht zum Ausdruck gebracht werden.


Hierzu erklären Petra Nowacki, Vorsitzende der SPDqueer, sowie ihre beiden Stellvertreter*innen, Sarah Ungar und Elia Scaramuzza und weitere Mitglieder der Fachgruppe Trans* für den Bundesvorstand der SPDqueer:

08.05.2019

LSBTIQ* können in Europa auf die SPD zählen! - Barley unterzeichnet Come Out Pledge.

Die ILGA Europe ist ein kontinentaler Dachverband, der sich für die Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans* und inter* Menschen (LSBTIQ*) einsetzt. Ihm gehören derzeit über 400 Mitgliedsorganisationen aus 45 europäischen Ländern an. Zu den bekanntesten Mitgliedern aus Deutschland zählen der Lesben- und Schwulenverband (LSVD), das Bisexuellen Netzwerk BiNe oder der Bundesverband Trans*.

Im Rahmen der Wahlen zum Europäischem Parlament fordert die ILGA Europe Kandidat*innen für Europäischen Parlament auf, einen „Come Out Pledge“ zu unterzeichnen. Durch ihre Unterschrift bekennen sich die Kandidat*innen dazu, zehn Forderungen zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem, sich für ein EU-weites Antidiskriminierungsgesetz auszusprechen, Trans-Rechte zu verbessern oder wegen ihrer Homosexualität verfolgte Asylbewerber besser zu schützen.

Neben zahlreichen anderen SPD-Kandidat*innen, hat auch Katarina Barley als deutsche Spitzenkandidatin das „Come Out Pledge“ unterzeichnet.

Abonniere den RSS-Feed zu aktuellen Themen: spdqueer.spd.de/aktuelles/feed.rss

05.05.2019

Zu den Äußerungen von Kevin Kühnert in DER ZEIT vom 2. Mai 2019 Eine bessere Welt ist nicht nur denkbar, sondern kann auch realisiert werden.

Am 2. Mai 2019 veröffentlichte DIE ZEIT ein Interview mit Kevin Kühnert unter dem Titel „Was heißt Sozialismus für Sie, Kevin Kühnert?“. Der Bundesvorstand der SPDqueer befasste sich auf seiner Vorstandstandsitzung vom 04.-05.Mai in Erfurt mit den dort getätigten Äußerungen von Kevin Kühnert und erklärt:

Kevin Kühnert formuliert als Vorsitzender der Jusos in der SPD den Anspruch an Politik, dass eine bessere Welt nicht nur denkbar ist, sondern auch realisiert werden kann. Die SPDqueer unterstützt Kevin Kühnert voll und ganz darin, dass die sozialdemokratische Idee die einer besseren Welt ist. Diese kommt nicht von allein. Er hat eine wichtige Debatte angestoßen. Hierfür dankt die SPDqueer Kevin Kühnert ausdrücklich.

26.04.2019

Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit Akzeptanz braucht Sichtbarkeit! - Sichtbarkeit braucht echte Teilhabe!

Im Jahr 2008 rief der spanische LGBT-Verband FELGTB den „Día de la Visibilidad Lésbica“ ins Leben, um Lesben im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Seitdem wird jährlich in vielen spanischen Städten gefeiert, informiert und protestiert. Seit vergangenem Jahr wird der „Tag der lesbischen Sichtbarkeit“ nun auch in Deutschland begangen.

Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit erklären Petra Nowacki, Vorsitzende der SPDqueer, sowie ihre Stellvertreterin Christa Stendebach:

Akzeptanz braucht Sichtbarkeit!

26.04.2019

Zur Todesstrafe für Homosexuelle in Brunei Die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle Brunei darf die europäische Politik nicht kalt lassen!

Seit dem 3. April müssen homosexuelle Männer im Sultanat Brunei befürchten, für ihre sexuelle Orientierung mit dem Tode bestraft zu werden. Gegen Verschärfung der Gesetze gab es international Kritik und zahlreiche Proteste. So forderten die Vereinten Nationen Brunei auf, auf solch „drakonische Strafen“ zu verzichten. In einem Brief an das EU-Parlament verteidigte das autokratisch regierte Land die neue Gesetzgebung und forderte Toleranz und Verständnis.

Hierzu erklären Petra Nowacki, Vorsitzende der SPDqueer, sowie ihre Stellvertreterin Carola Ebhardt, die zugleich im Vorstand der Rainbow Rose, dem Netzwerke für LSBTIQ* der Sozialdemokratischen Partei Europas ist:

31.03.2019

Zum Trans Day of Visibility (Trans*-Sichtbarkeitstag) Das Transsexuellengesetz muss durch ein für alle offenes, gerechtes, selbstbestimmtes Personenstandsrecht ohne Attestpflicht ersetzt werden!

Am 31. März 2019 jährt sich der so genannte „Trans Day of Visibility“ (Trans*-Sichtbarkeitstag) zum elften Mal. 2009 in den USA ins Leben gerufen, will man an diesem Tag Trans*-Menschen und ihre Erfolge feiern, um nicht nur der Gewalt und der Verluste von Trans*-Menschen zu gedenken.

12.03.2019

Pressemitteilung Zur Wahl von Karl-Heinz Brunner als neuen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Lesben und Schwulen

Mit der Wahl von Karl-Heinz Brunner wird es auch weiterhin eine Starke Stimme für die Belange von LSBTI in der SPD-Bundestagsfraktion geben.

Am Dienstag den 12. März 2019 wählte die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag den 65-Jährigen Abgeordneten Karl-Heinz Brunner aus Bayern zum neuen Sprecher für die Belange von Lesben und Schwulen. Er löst damit Johannes Kahrs (55) ab, der dieses Amt als erster SPD-Bundestagsabgeordneter für 11 Jahre innehatte. Brunner sitzt seit 2013 im Deutschen Bundestag, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder..

Dazu kommentiert Petra Nowacki, Bundesvorsitzende der SPDqueer [...]

03.03.2019

Pressemitteilung AKK kann es nicht lassen und gibt Ihre als Karnevals-Scherz verpackte Menschenverachtung zum Besten

Auf dem am vergangenen Donnerstag im SWR ausgestrahlten „Stockacher Narrengericht“, einer traditionellen Karnevalssitzung im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, machte sich die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer über intergeschlechtliche Menschen und andere „bemitleidenswerte Minderheiten“ lustig. Sie scherzte über die Einführung von Toiletten für das dritte Geschlecht und Zitat: „Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen.“

31.01.2019

PM zu den Äußerungen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer bei „Menschen bei Maischberger“ AKK als Wiederholungstäterin. CDU-Chefin bedient erneut Ressentiments gegen Lesben und Schwule

In der ARD Sendung „Menschen bei Maischberger“ vom 30. Januar 2019, wiederholte die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer nicht nur ihre persönliche Ablehnung der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Sie hielt auch an ihrer Behauptung fest, dass die Öffnung der Ehe zu „einer Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen" führen könne.