arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
05.05.2019

Zu den Äußerungen von Kevin Kühnert in DER ZEIT vom 2. Mai 2019 Eine bessere Welt ist nicht nur denkbar, sondern kann auch realisiert werden.

Am 2. Mai 2019 veröffentlichte DIE ZEIT ein Interview mit Kevin Kühnert unter dem Titel „Was heißt Sozialismus für Sie, Kevin Kühnert?“. Der Bundesvorstand der SPDqueer befasste sich auf seiner Vorstandstandsitzung vom 04.-05.Mai in Erfurt mit den dort getätigten Äußerungen von Kevin Kühnert und erklärt:

Kevin Kühnert formuliert als Vorsitzender der Jusos in der SPD den Anspruch an Politik, dass eine bessere Welt nicht nur denkbar ist, sondern auch realisiert werden kann. Die SPDqueer unterstützt Kevin Kühnert voll und ganz darin, dass die sozialdemokratische Idee die einer besseren Welt ist. Diese kommt nicht von allein. Er hat eine wichtige Debatte angestoßen. Hierfür dankt die SPDqueer Kevin Kühnert ausdrücklich.

Diese Debatte muss geführt werden, denn die soziale Frage ist aktueller denn je. Zwar haben sich die Arbeitswelt und der Alltag der Menschen in den zurückliegenden 150 Jahren stetig verändert. Unverändert bleibt die Frage, wie Wirtschaft und Gesellschaft zu organisieren sind. Die SPD will gerechte, faire Bedingungen und Chancen für alle sicherstellen und eine menschliche Welt schaffen, die ein selbstbestimmtes und freies Leben für alle ermöglicht.

Nicht nur die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Arm und Reich, sondern auch der Umgang mit Minderheiten sind zentrale Herausforderungen. Die SPDqueer setzt sich seit 40 Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen ein. Für trans* und intersexuelle Menschen arbeitet die SPDqueer konkret daran, die diskriminierende Begutachtungspflicht und die Zuständigkeit von Gerichten zu überwinden. Für Lesben, Schwule und bisexuelle Menschen konnte sie mit maßgeblicher Hilfe der SPD bereits viel erreichen, aber auch hier gibt es noch vieles zu verbessern. Besonders Förderung der Akzeptanz von LSBTIQ* ist eine wichtige Aufgabe der Politik. Auch für LSBTIQ* ist eine bessere Welt nicht nur denkbar, sondern auch realisierbar.