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27.10.2019

Zum Rücktritt von Petra Cardinal und zur Bestimmung kommissarischer Bundesvorsitzender Petra Cardinal hat sich um die SPDqueer und die LSBTIQ*-Community verdient gemacht

Die bisherige Bundesvorsitzende der SPDqueer legte zum Bundesausschuss der Arbeitsgemeinschaft am 27.10.2019 in Hamburg gesundheitsbedingt ihr Amt nieder. Bis zur nächsten regulären Bundeskonferenz hat der Bundesvorstand, im Benehmen mit dem Bundesauschuss, Elia Scaramuzza (Hessen-Süd) und Carola Ebhardt (Hamburg) als kommissarische Vorsitzende bestimmt.

Dazu Elia Scaramuzza: „Der gesundheitsbedingte Rücktritt von Petra Cardinal ist für uns als Bundesvorstand aber auch für die gesamte SPDqueer ein großer Verlust. Petra ist seit vielen Jahren in der LSBTIQ-Community vernetzt und aktiv. Sie hat sich mit ihrer Arbeit einen hervorragenden Ruf aufgebaut und wird uns sehr fehlen. Wir wünschen Ihr viel Kraft und eine baldige Genesung.“

„Wir danken dem Bundesausschuss und dem Bundesvorstand für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir wollen uns jetzt mit aller Kraft den brennenden Themen für die LSBTIQ*-Community stellen. Dazu gehören für uns das Ersetzen des Transsexuellen-Gesetzes (TSG) durch ein selbstbestimmtes Personenstandsrecht, das Verbot von Genitalverstümmelungen an intersexuellen Kindern, ein Verbot von Konversionstherapien, ein wirksamer nationaler Aktionsplan gegen Homo- Bi- und Trans*-Feindlichkeit sowie die Ergänzung des Artikel 3 GG um das Merkmal der sexuellen Orientierung“, ergänzt Carola Ebhardt.