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31.01.2019

PM zu den Äußerungen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer bei „Menschen bei Maischberger“ AKK als Wiederholungstäterin. CDU-Chefin bedient erneut Ressentiments gegen Lesben und Schwule

Dazu kommentiert Petra Nowacki, Bundesvorsitzende der SPDqueer:
Mit Erstaunen und Fassungslosigkeit, haben wir die absurden Äußerungen der CDU-Vorsitzenden zur „Ehe für Alle“ zur Kenntnis genommen. Es ist unbenommen ihre Sache, wenn sie meint, aus billigen taktischen Erwägungen ihre ultrakonservative Basis mit homofeindlichen Positionen bedienen zu müssen. Aber es hat eine andere Qualität, wenn man dabei die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit strafbaren Handlungen wie der Vielehe und Inzest gleichsetzt. Das ist unanständig und lässt tief blicken.


Annegret Kramp-Karrenbauer wiederholt mantraartig, sie wolle niemanden diskriminieren, während sie im selben Atemzug billigste Ressentiments gegen Lesben und Schwule bedient. Durch ihre obskuren Gleichsetzungen greift sie in einem Satz zehntausende geschlossene Ehen und Familien an. Dabei entwertet sie die Liebe und Verantwortung, die Menschen füreinander übernehmen.


Die CDU-Vorsitzende hat leider erneut eine Chance verpasst, einen Fuß ins 21. Jahrhundert zu setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Ebenso zeigt sie, dass die Union weit von einer offenen und vielfältigen Gesellschaft entfernt ist. Wer derart spaltet, ist ungeeignet Verantwortung zur übernehmen.