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04.05.2021

Zur Neuausschreibung der Geschäftsführung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld SPDqueer lehnt die Neuausschreibung des Vorstands der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ab.

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMVJ) schreibt aktuell die Stelle des Vorstands der Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld neu aus. Dieser Schritt sorgt im Kuratorium der Stiftung und in der Community für Verwunderung und Unverständnis. Zudem beschädigt er den Stiftungsvorstand massiv. Seit ihrer Gründung 2011 wurde die Stiftung von Jörg Litwinschuh-Barthel mit aufgebaut, geleitet und zu einer anerkannten Institution und Interessensvertreterin der LSBTIQ*-Community weiterentwickelt.

Dazu der Bundesvorstand der SPDqueer:

Mit Unverständnis und Bedauern haben wir von Bundesjustizministerin Christine Lambrechts Entscheidung erfahren, die Stelle des Vorstands der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld neu auszuschreiben, obwohl die Stiftungssatzung dies nicht vorschreibt und das Kuratorium keine entsprechende Empfehlung abgegeben hat. Daher erscheint uns diese Entscheidung willkürlich.

Mit diesem Schritt wurde der Ruf eines langjährigen und verdienten Streiters für die Belange von LSBTIQ* in Deutschland massiv beschädigt und dabei auch ausdrücklich gegen den Rat und die Wünsche aus der LSBTIQ*-Community gehandelt

Wir finden es befremdlich, dass so sensible Entscheidungen nicht in Abstimmung mit den unmittelbar betroffenen Personen und Institutionen abgestimmt werden. Der Bundesvorstand der SPDqueer lehnt die Neuausschreibung des Vorstands der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ab und fordert, dass die Entscheidung über die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses mit Jörg Litwinschuh-Barthel dem Kuratorium der Stiftung überlassen wird.